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Old Mirror Lodge Inc.
287 Toad Lake, PO Box 40
Port Loring, Ontario
P0H 1Y0, Canada
Tel. 705 757 2377
info@oldmirrorlodge.ca
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Wir reisen nach Kanada - in die
Provinz Ontario ins Land der 250'000 Seen!
Wir beginnen unsere Reise in Zürich,
wo wir mit einem Direktflug der Air Canada nach Toronto fliegen.
Die Reisezeit beträgt ca. 8.5 Stunden (Ankunft am späteren
Nachmittag des gleichen Tages). Wir übernachten in einem Flughafen
Hotel, um am selben Abend oder Nachmittag die Innenstadt von Toronto
und den berühmten rotierenden CN-Towers zu besichtigen. Auch
den Hafen (Lake Ontario) möchten wir sehen, wo Schiffe und
Wasserflugzeuge landen. Vielleicht reicht es bei der Rückreise
noch für einen Tagesausflug an die Niagarafälle?
Am Morgen nehmen wir unser Mietauto
in Empfang und fahren los - Richtung Trout Creek. In Trout Creek
verlassen wir die Autobahn und biegen in die 522 ein. Port Loring
ist noch ca. 60 km entfernt. Es hätte auch noch die Möglich-
keit gegeben vom Flughafen den Shuttle Bus (ca. CAD 60.00) bis Trout
Creek zu benützen. Aber wir entschieden uns für das Auto,
da wir noch vieles von der Old Mirror Lodge aus unternehmen möchten:
Killarney Provincial Park, Georgian Bay und die Inlandmeere Huron-Michigan-Erie,
North Bay, Lake Nippising, Sudbury, Algonquin National Park etc
Angekommen
in Port Loring bleiben wir auf der 522 und fahren durch das lange
Dorf hindurch und nach ca. 16 km sehen wir ein Signet Old Mirror
Lodge: links fahren in den Maple Drive. Wieder ein Signet: CALL
FOR WATERTAXI. Wir finden am Landesteg, wo
wir auch unser Auto parkieren können, eine kleine Telefonstation.
Wir rufen unsere Gastgeber unter Telefon 757 2377 und melden, dass
wir mit Sack und Pack angekommen sind. Es geht nicht lange und ein
grosses Boot (Pontoon) holt uns ab. Auf geht's. Wir sind gespannt
auf unsere Unterkunft, die nur per Boot erreichbar ist. Nach einer
Bootsfahrt von 8 Minuten sehen wir die Lodge mit den Häuschen.
Sie liegt wunderschön zwischen Birken und Hemlock-bäumen
(Schierlingstanne). Unser Ferienhäuschen liegt direkt am See
mit
einer romantischen Aussicht auf Toad Lake und seine berühmten
und spektakulären Sonnenuntergänge. Die kanadischen "Cottages"
haben alle einen kleinen Balkon (Porch), wo man die warmen Abende
geniessen kann.
Die Häuschen sind aus Holz und haben 1 Wohnzimmer und 2-3 Schlafzimmer.
Zu jedem Haus gehört ein Motorboot, mit dem man jederzeit die
Gegend unsicher machen kann. Mögliche Destinationen sind: Lost
Channel, Dollars Lake, Port Loring, Duck Lake. Einfach das ganze
Pickerel River System, das sich über 70 km erstreckt.
Wir machen es uns gemütlich und
packen unsere Siebensachen aus. Eingeladen sind wir zu einem Willkommenstrunk
auf der Terrasse. Was für
eine zauberhafte Aussicht von dort. Wir haben Vollpension gebucht
und freuen uns auf's Verwöhntwerden. Wir schauen uns um und
entdecken Kanus und Paddelboote. Der See ist warm und verlockt zum
Schwimmen. Was für eine Stille und Ruhe! Erholung pur.
Für den nächsten Tag wollen
wir mit unserem Motorboot den Fluss runter
fahren und die Gegend kennen lernen. Wir werden den ganzen Tag unterwegs
sein. Eine Lunchbox wird für uns bereitgemacht, damit wir nicht
vor Hunger darben. Wir haben vor eine zweitägige Kanutour auf
dem Wolf River zu
machen. Auch eine Portage ins Noganosh Gebiet wäre ein Erlebnis.
Es gibt
viel zu unternehmen.
Und Fliegen, mit einem der kleinen Wasserflugzeuge möchten
wir auch. Alle schwärmen von der Welt von oben! Wanderungen
sind auch möglich: mit Kompass und nach dem Hänsel und
Gretel Prinzip "dem Markieren des Weges" mit farbigen
Bändern
. Für abenteuerlustige ein ganz besonderes
Erlebnis. Wie wir erfahren gibt es ein Kanu der Old Mirror Lodge
im Arthur Lake. Das Fischen nach Barsch soll dort toll sein.
Wir hoffen Tiere in der freien Wildbahn
zu sehen. Die Loons, das sind Eis-
vögel, sehen wir jeden Tag vorbeischwimmen. Sie nisten auf
der anderen
Seite des Sees. Ihr Schrei geht durch Mark und Bein. Schildkröten,
Waschbären haben wir schon gesichtet. Aber Bären und Elche
noch nicht.
Wer weiss
Im Algonquin National Park sollen sie zutrauchlicher
sein und ab und zu an den Strassenrändern erscheinen, wo man
dann auch aus einer gewissen Entfernung, ein Foto schiessen kann.
Für die Kinder gibt es eine Spielwiese
und den Wald. Der Phantasie sind
keine Grenzen gesetzt: Hütten oder Fallen bauen, schnitzen,
Paddel- oder Segelboot fahren, Federball spielen etc...
Das Restaurant ist am Mittag bis am
Abend, bis die Sonne untergeht, auch
für anderen Touristen offen. Öfters entstehen interessante
Gespräche mit den Einheimischen. Ansichten über Politik
und Weltgeschehen können weit auseinander klaffen, was einem
wiederum Einblick in eine andere Denkweise gibt.
Vieles kann man auch erfahren über
die Region, über die Geschichte dieses Flusssystems, über
die wilden Zeiten der Holzfäller und der Siedler, die hier
ihr Glück suchten. |
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| Den Reisebericht können Sie hier
in einer druckfreundlichen Version downloaden |
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